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DJI Mini 4 Pro im Test: Drohne unter 249 Gramm

Die DJI Mini 4 Pro mit DJI RC-N2 Fernsteuerung richtet sich an alle, die eine faltbare Drohne mit 4K-Videokamera suchen, ohne dabei die Gewichtsgrenze für viele Zulassungsregeln zu überschreiten. Mit einem Gewicht unter 249 Gramm fällt sie in eine eigene rechtliche Kategorie, was sie besonders für den Einstieg attraktiv macht.

Die Eckdaten zeigen, dass die Zurückhaltung beim Gewicht nicht zulasten der Technik geht: Die Drohne bringt es auf bis zu 34 Minuten Flugzeit mit dem Standardakku und bis zu 20 Kilometer maximale Übertragungsreichweite für das Videosignal, während die Kamera in 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde aufzeichnet.

Getragen wird das Ganze von einer Hinderniserkennung in fünf Richtungen, die vorwärts, rückwärts, seitlich, oben und unten gleichzeitig überwacht, sowie einem 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor mit 48 Megapixeln effektiver Auflösung für Foto und Video.

The verdict
8.8/10Kompakte Drohne mit weitreichender HinderniserkennungUnter 249 Gramm Gewicht

DJI Mini 4 Pro (DJI RC-N2)

Die Mini 4 Pro bleibt mit einem Gewicht unter 249 Gramm in einer eigenen Zulassungskategorie und bietet dabei bis zu 34 Minuten Flugzeit sowie bis zu 20 Kilometer maximale Übertragungsreichweite. Der 1/1,3-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln zeichnet Video in 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde auf, die Hinderniserkennung deckt fünf Richtungen gleichzeitig ab. Bei starkem Wind hält sie laut Hersteller einem Widerstand von bis zu 10,7 Metern pro Sekunde stand.

Die Daten im Überblick

ModellDJI Mini 4 Pro mit DJI RC-N2 Fernsteuerung
GewichtUnter 249 Gramm (Standardkonfiguration mit Akku, Propellern und microSD-Karte)
Maximale Flugzeit34 Minuten (Standardakku) / 45 Minuten (Plus-Akku)
Maximale Übertragungsreichweite20 Kilometer (FCC)
Kamerasensor1/1,3-Zoll-CMOS, 48 Megapixel effektiv
Video maximal4K (3840 x 2160) mit 24 bis 100 Bildern pro Sekunde
HinderniserkennungVorwärts, rückwärts, seitlich, oben und unten (5 Richtungen)
Maximaler Windwiderstand10,7 Meter pro Sekunde

Werte nach den Angaben von DJI.

Warum das Gewicht unter 249 Gramm entscheidend ist

Mit einem Gewicht unter 249 Gramm fällt die Mini 4 Pro in eine eigene Kategorie, die in vielen Regionen weniger strengen Auflagen unterliegt als schwerere Drohnen. Für Einsteiger bedeutet das einen niedrigeren Einstieg in den Luftaufnahmen-Bereich, ohne vorab umfangreiche Formalitäten klären zu müssen, die für schwerere Modelle gelten.

Das geringe Gewicht geht dabei nicht zulasten der Sicherheitsausstattung. Die Hinderniserkennung überwacht vorwärts, rückwärts, seitlich, oben und unten gleichzeitig, sodass Äste oder Gebäudekanten erkannt werden, bevor die Drohne sie erreicht. Bei vielen anderen Modellen dieser Gewichtsklasse deckt die Erkennung nur eine oder zwei Richtungen ab.

Wer sich noch zwischen mehreren Drohnenmodellen mit unterschiedlicher Reichweite und Flugzeit entscheidet, findet einen Überblick weiterer getesteter Modelle unter Drohne Test: Die 5 besten.

Flugzeit und Übertragungsreichweite im Zusammenspiel

Mit dem Standardakku erreicht die Mini 4 Pro eine Flugzeit von bis zu 34 Minuten, mit dem optionalen Plus-Akku steigt dieser Wert auf bis zu 45 Minuten. Das schafft in der Praxis Spielraum für mehrere Anflüge auf ein Motiv, ohne dass ständig gelandet und der Akku gewechselt werden müsste.

Die maximale Übertragungsreichweite von 20 Kilometern unter FCC-Bedingungen bedeutet, dass das Videosignal auch über größere Distanzen stabil beim Piloten ankommt. In der alltäglichen Nutzung wird dieser Maximalwert selten ausgereizt, er schafft aber eine Reserve für Aufnahmen über weite, offene Flächen wie Küsten oder Felder.

Der 1/1,3-Zoll-Sensor und die Videoqualität

Der verbaute 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor mit 48 Megapixeln effektiver Auflösung liefert Fotos mit feinen Details und Videos in 4K mit einer Bildrate von bis zu 100 Bildern pro Sekunde. Diese hohe Bildrate lässt sich nutzen, um Aufnahmen nachträglich in Zeitlupe abzuspielen, ohne dass die Auflösung dafür reduziert werden müsste.

Für Landschaftsaufnahmen aus der Luft, bei denen feine Details wie einzelne Baumkronen oder Wellenstrukturen im Wasser sichtbar bleiben sollen, macht sich die Sensorgröße im Vergleich zu kleineren Kamerasensoren deutlich bemerkbar.

Hinderniserkennung und Flugstabilität bei Wind

Die Hinderniserkennung in fünf Richtungen, vorwärts, rückwärts, seitlich, oben und unten, arbeitet permanent während des Fluges und bremst oder stoppt die Drohne automatisch, bevor ein Hindernis erreicht wird. Das reduziert das Risiko von Kollisionen, gerade in unbekanntem Gelände mit Bäumen oder Stromleitungen.

Bei stärkerem Wind gibt DJI einen maximalen Widerstand von 10,7 Metern pro Sekunde an, den die Mini 4 Pro trotz ihres geringen Gewichts noch bewältigt. Das macht sie auch für Aufnahmen an Küsten oder in offenem Gelände nutzbar, wo Windböen häufiger auftreten als in geschützten Innenstadtbereichen.

Wo die Mini 4 Pro an Grenzen kommt

Dafür

  • Gewicht unter 249 Gramm für eine eigene Zulassungskategorie
  • Bis zu 34 Minuten Flugzeit mit dem Standardakku
  • Bis zu 20 Kilometer maximale Übertragungsreichweite
  • Hinderniserkennung in fünf Richtungen gleichzeitig
  • 4K-Video mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde

Dagegen

  • Standardakku begrenzt die Flugzeit auf 34 Minuten, der Plus-Akku ist separat erhältlich
  • Maximaler Windwiderstand von 10,7 Metern pro Sekunde begrenzt den Einsatz bei starkem Wind
  • Sensor mit 1/1,3 Zoll bleibt kleiner als der 1-Zoll-Sensor größerer DJI-Modelle
  • Übertragungsreichweite von 20 Kilometern gilt nur unter FCC-Bedingungen
  • Die RC-N2 hat kein eigenes Display, für das Livebild wird ein Smartphone gebraucht

Die Einschränkungen betreffen vor allem Situationen mit sehr starkem Wind oder den Wunsch nach noch längerer Flugzeit ohne Zusatzakku. Für die meisten Alltagssituationen an Land, an Küsten und über offenem Gelände bleibt das Gesamtpaket stimmig.

Unsere Empfehlung für kompakte Luftaufnahmen
DJI Mini 4 Pro (DJI RC-N2)Unter 249 Gramm Gewicht, bis zu 34 Minuten Flugzeit und Hinderniserkennung in fünf Richtungen.

Passt die Mini 4 Pro zu dir?

Ja, wenn

  • du eine Drohne unter 249 Gramm für einen einfacheren Einstieg suchst
  • dir eine weitreichende Hinderniserkennung in mehreren Richtungen wichtig ist
  • du 4K-Video mit hoher Bildrate für Zeitlupenaufnahmen brauchst
  • du regelmäßig über größere Distanzen fliegst und eine hohe Reichweite schätzt

Nein, wenn

  • du regelmäßig bei sehr starkem Wind über 10,7 Metern pro Sekunde fliegen willst
  • dir ein größerer 1-Zoll-Kamerasensor wichtiger ist als das geringe Gewicht
  • du ohne separaten Plus-Akku eine Flugzeit von mehr als 34 Minuten brauchst
  • du eine Fernsteuerung mit eigenem Bildschirm statt der Smartphone-Halterung willst

Für den Einstieg in Luftaufnahmen mit dem Anspruch auf ein geringes Gewicht und eine zuverlässige Hinderniserkennung deckt die Mini 4 Pro die wichtigsten Punkte ab. Wer einen größeren Kamerasensor oder mehr Flugzeit ab Werk sucht, findet das eher in größeren DJI-Modellen.

Video in 4K und die Nutzung der hohen Bildrate

Mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde in 4K bietet die Mini 4 Pro genug Spielraum, um Aufnahmen nachträglich in Zeitlupe abzuspielen, etwa bei schnellen Kamerafahrten entlang einer Küstenlinie oder bei Aufnahmen von bewegten Motiven am Boden. Die Bildrate von 24 bis 100 Bildern pro Sekunde deckt dabei sowohl klassische Kinobildraten als auch Zeitlupenaufnahmen ab.

In Kombination mit dem 1/1,3-Zoll-Sensor und 48 Megapixeln effektiver Auflösung bleiben auch Standbilder aus dem Videomaterial noch detailreich genug, um sie separat weiterzuverwenden, ohne dass eigens ein Foto ausgelöst werden müsste.

Transport und Faltbarkeit im Reisegepäck

Dank der klappbaren Arme lässt sich die Mini 4 Pro auf eine Größe zusammenlegen, die in vielen Rucksackfächern und auch in kleineren Handgepäckstücken Platz findet. Für Reisen bedeutet das, dass die Drohne nicht als eigenständiges, sperriges Gepäckstück eingeplant werden muss, sondern zwischen anderer Ausrüstung mitgeführt werden kann.

In Kombination mit dem geringen Gewicht unter 249 Gramm bleibt auch das Gesamtgewicht des Gepäcks überschaubar, ein Punkt, der bei mehrtägigen Wanderungen oder Flugreisen mit begrenztem Gepäckgewicht spürbar ins Gewicht fällt.

Auch bei der Fernsteuerung DJI RC-N2 klappt die Smartphone-Halterung ein, das Gerät bleibt dadurch flach genug für ein Seitenfach. Der Anschluss ist zugleich die Einschränkung dieser Variante: Ohne Handy am Halter gibt es kein Livebild, das Telefon gehört also genauso zur Ausrüstung wie Akku und Propeller.

Drei Alternativen, die sich lohnen zu vergleichen

DJI Mini 3 mit DJI RC: die leichtere Basisvariante

Die DJI Mini 3 wiegt mit 248 Gramm ähnlich wenig wie die Mini 4 Pro, bietet mit dem Standardakku aber eine Flugzeit von bis zu 38 Minuten und mit dem Plus-Akku sogar bis zu 51 Minuten. Bei der maximalen Übertragungsreichweite liegt sie mit bis zu 10 Kilometern unter FCC-Bedingungen deutlich unter der Mini 4 Pro.

Auch die Videoauflösung fällt bei der Mini 3 zurück: Sie zeichnet 4K nur mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf, für höhere Bildraten steht 2,7K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde zur Verfügung.

Für alle, die vor allem eine lange Flugzeit bei geringem Gewicht suchen und auf die maximale Übertragungsreichweite sowie hohe Bildraten in 4K verzichten können, ist die Mini 3 eine schlankere Variante innerhalb der gleichen Baureihe.

Längere Flugzeit mit Plus-Akku
DJI Mini 3 mit DJI RCBis zu 51 Minuten Flugzeit mit dem Plus-Akku bei ähnlich geringem Gewicht.

DJI Air 3S: größerer Sensor mit zwei Kameras

Die DJI Air 3S geht deutlich über die Mini 4 Pro hinaus: Mit 724 Gramm Gewicht fällt sie in eine andere Zulassungskategorie, bringt dafür aber zwei Kameras mit, eine Weitwinkelkamera mit 1-Zoll-Sensor und 50 Megapixeln sowie eine Tele-Kamera mit 1/1,3-Zoll-Sensor und 48 Megapixeln.

Bei der Videoauflösung erreicht die Air 3S in 4K bis zu 120 Bilder pro Sekunde und in Full-HD sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde für extreme Zeitlupen, die Flugzeit liegt bei bis zu 45 Minuten.

Für alle, die einen größeren Kamerasensor und zwei unterschiedliche Brennweiten in einer Drohne suchen und mit dem höheren Gewicht leben können, ist die Air 3S die konsequente Erweiterung gegenüber der Mini-Reihe.

Zwei Kameras mit 1-Zoll-Sensor
DJI Air 3S (RC-N3)1-Zoll-Weitwinkelsensor mit 50 Megapixeln und 4K-Video mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde.

DJI Neo: die besonders kompakte Einstiegsdrohne

Die DJI Neo wiegt mit rund 135 Gramm deutlich weniger als die Mini 4 Pro und richtet sich damit an alle, die eine besonders kleine und leichte Drohne suchen. Die maximale Flugzeit liegt bei rund 18 Minuten, mit montierten Propellerschutzbügeln bei rund 17 Minuten.

Bei der Übertragungsreichweite erreicht die Neo unter FCC-Bedingungen bis zu 10 Kilometer, die Videoauflösung liegt in 4K bei bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Der verbaute Bildsensor ist mit 1/2 Zoll kleiner als der Sensor der Mini 4 Pro.

Für alle, die vor allem ein möglichst geringes Gewicht und eine besonders kompakte Bauform suchen und dafür bei Flugzeit und Sensorgröße Abstriche in Kauf nehmen, ist die Neo eine noch kleinere Einstiegsoption.

Besonders geringes Gewicht
DJI Neo Fly More ComboRund 135 Gramm Gewicht und eine besonders kompakte Bauform für den Einstieg.

Häufige Fragen zur DJI Mini 4 Pro

Wie viel wiegt die DJI Mini 4 Pro?

Die Mini 4 Pro wiegt in der Standardkonfiguration mit Akku, Propellern und microSD-Karte unter 249 Gramm. Damit fällt sie laut Hersteller in eine eigene Zulassungskategorie mit weniger strengen Auflagen als schwerere Drohnen.

Wie lange fliegt die Mini 4 Pro mit einer Akkuladung?

Mit dem Standardakku gibt DJI eine maximale Flugzeit von 34 Minuten an, mit dem optionalen Plus-Akku steigt dieser Wert auf bis zu 45 Minuten. Beide Werte gelten unter optimalen Flugbedingungen.

Wie weit reicht die Übertragung des Videosignals?

Die maximale Übertragungsreichweite liegt laut Hersteller bei bis zu 20 Kilometern unter FCC-Bedingungen. In der alltäglichen Nutzung wird dieser Maximalwert selten ausgereizt.

In welcher Auflösung zeichnet die Mini 4 Pro Video auf?

Die Drohne zeichnet Video in 4K mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln bei 24 bis 100 Bildern pro Sekunde auf. Die hohe Bildrate lässt sich für nachträgliche Zeitlupenaufnahmen nutzen.

In wie vielen Richtungen erkennt die Mini 4 Pro Hindernisse?

Die Hinderniserkennung deckt laut Hersteller fünf Richtungen gleichzeitig ab: vorwärts, rückwärts, seitlich, oben und unten. Das reduziert das Kollisionsrisiko während des Fluges.

Fazit zur DJI Mini 4 Pro

Die Mini 4 Pro verbindet ein Gewicht unter 249 Gramm mit einer weitreichenden Hinderniserkennung und einer soliden Flugzeit von bis zu 34 Minuten. Für den Einstieg in Luftaufnahmen mit dem Anspruch auf 4K-Video und eine zuverlässige Erkennung von Hindernissen deckt sie die zentralen Anforderungen ab, wer einen größeren Sensor oder mehr Flugzeit ab Werk sucht, findet das in größeren Modellen der gleichen Marke.

Conclusion
8.8/10Kompakte Drohne mit weitreichender Hinderniserkennung

DJI Mini 4 Pro (DJI RC-N2)

Die Mini 4 Pro bleibt mit einem Gewicht unter 249 Gramm in einer eigenen Zulassungskategorie und bietet bis zu 34 Minuten Flugzeit sowie bis zu 20 Kilometer maximale Übertragungsreichweite. Der 1/1,3-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln zeichnet Video in 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde auf, die Hinderniserkennung deckt fünf Richtungen gleichzeitig ab. Für den Einstieg mit hohem Anspruch an Sicherheit und Bildqualität ist sie solide aufgestellt.
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